Servi Jesu et Mariae
Diener Jesu und Mariens
Kongregation päpstlichen Rechtes
deum Invenire in omnibus

Bericht aus Alba Iulia, Rumänien

Grüß Gott!                                                                                                                    Alba Iulia, 14.09.2009

Wir grüßen Euch recht herzlich aus der Mission in Rumänien. Damit Ihr ein paar Einblicke aus unserer Mission bekommt, schreiben wir Euch heute einen kleinen Bericht. Er soll auch dazu dienen, Euch zu motivieren, für uns und unsere Werk zu beten, damit die kleine Pflanze noch weiter wächst.

Heute, am Fest der Kreuzerhöhung, hat nach drei Monaten Ferien endlich wieder die Schule begonnen. In diesem Jahr haben sich 40 Kinder neu für unseren Kindergarten angemeldet, sodass wir jetzt gut 100 Kinder im Kindergarten und Kinderhort haben. Auch konnten wir jetzt das neue Gebäude beziehen. Die Freude auf Seiten der Eltern war sehr groß. Abgerundet wurde die Sache mit dem neuen Spielplatz, der im Hof des Kindergarten entstanden ist.

Für die erste Klasse haben sich dieses Jahr 16 Kinder angemeldet. Wollen wir hoffen, dass alle bis zum Abitur durchhalten.

Sehr erfreulich ist auch, dass wir jetzt eine 12. Klasse haben. Somit sind nun alle Klassen beisammen. Die Schüler in der zwölften Klasse machen auch das DSD-Sprachdiplom. Wenn sie es schaffen - und davon gehen wir natürlich aus - können sie anschließend sofort in Deutschland studieren. Wir bereiten diese Jugendlichen bestens darauf vor. P. Strnisko war letzte Woche auf einem DSD-Lehrertreffen von ganz Rumänien, an dem 45 Lehrer teilnahmen. Auf diesem Lehrertreffen wurde vier Tage lang alle neuen Bestimmungen für dieses Sprachdiplom besprochen. Die ersten Prüfungen für dieses Sprachdiplom beginnen schon dieses Jahr im Dezember.

Die Seelsorge in unserer kleinen Kirche geht auch gut voran. Wir haben die Arbeit nun schon seit über einem Jahr übernommen und der hochwürdige Erzbischof ist sehr zufrieden. Auch die Gläubigen freuen sich, dass wir die Arbeit vom Herrn Pfarrer Medek übernommen haben. Sie kommen sehr, sehr oft zum Beichten. Auch wenn es ist nicht immer leicht ist, so ist es doch schön zu sehen, wie sehr interessiert die Menschen hier sind.

Unsere Altenheime platzen zurzeit mal wieder alle aus den Nähten; wir haben in unseren Häusern rund 70 Senioren. Weil wir keinen Platz mehr frei haben, müssen viele vertröstet werden, die eigentlich dringend auf einen Platz warten. Es hat sich mittlerweile herumgesprochen, dass die Bewohner so gut versorgt werden. Auch wird sehr geschätzt, dass es eine religiöse Betreuung gibt. Mit welcher Begeisterung fragen sie immer wieder: Könnten Sie heute nicht wieder zelebrieren? Bei allen Sakramenten sind sie sehr aufmerksam. Die monatliche Beichte wird schon lange vorher erwartet und unsere Senioren wissen ganz genau, dass niemand ohne Sakramente sterben muss. Mögen wir sie alle einmal wieder im Himmel wieder sehen!

In unserer kleinen Landwirtschaft ist nun endlich ein bisschen Ruhe eingekehrt. Wir haben ein junges Ehepaar gefunden, das die Arbeit in Ohaba übernommen hat. Sie sind sehr zuverlässig und arbeiten mit größtem Interesse. Die Straße ist nun bis Ohaba gut gemacht worden, sodass man endlich auch einigermaßen schnell hin und her kommt.

Soweit der kleine Einblick in unsere Arbeit. Bitte unterstützt uns auch in Zukunft mit Eurem Gebet. Dann wird der Herr auch weiterhin unser Bemühen mit seinem Segen begleiten.

Herzliche Grüße,                                        P. Dötig SJM, P. Strnisko SJM