Presseerklärung zur Wahl des neuen Generaloberen vom 8. Juli 2008

S. Ex. DDr. Klaus Küng, Diözesanbischof von St. Pölten zusammen mit P. Anton Bentlage SJM
im Rahmen eines Besuchs im Mutterhaus unserer Kongregation in Blindenmarkt

 

Mit großer Mehrheit wurde P. Anton Bentlage SJM zum neuen Generaloberen der Kongregation der Servi Jesu et Mariae gewählt. Nach dem plötzlichen Heimgang des Gründers P. Andreas Hönisch SJM im Januar dieses Jahres wurde die Wahl eines neuen Generaloberen notwendig. Das dazu einberufene Generalkapitel, das derzeit in der Hauptniederlassung des Ordens in Blindenmarkt/Niederösterreich tagt, hat nun den bisherigen Generalvikar des Ordens, P. Anton Bentlage SJM, zum Nachfolger des Gründers in die oberste Leitung der Ordensgemeinschaft gewählt. Die erbetene kanonische Bestätigung wurde vom Heiligen Stuhl in Rom umgehend erteilt.

P. Anton Bentlage SJM ist am 1.4.1963 in Augsburg geboren. Er gehört zur Gründergeneration der noch jungen Kongregation und arbeitete vor allem in den letzten Jahren als Generalvikar eng mit P. Andreas Hönisch SJM in der Leitung der Kongregation zusammen. Kraft dieses Amtes wurde der Orden bereits in den vergangenen Monaten von ihm kommissarisch geführt. Die Gemeinschaft hat ihn nun in dieser Arbeit bestätigt und ihn zum neuen Generaloberen gewählt.

Die Gemeinschaft der Servi Jesu et Mariae wurde 1988 von P. Andreas Hönisch gegründet und 1994 vom Hl. Stuhl als Kongregation päpstlichen Rechts anerkannt. Sie zählt derzeit ca. 50 Mitglieder, davon 30 Priester.

 

Blindenmarkt, 8. Juli 2008

P. Paul Schindele SJM, Generalsekretär

 

 


zum Tod von P. Andreas Hönisch SJM:

vgl. Beerdigung, Requiem und Pressemitteilung